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Ende gut – Alles gut 🙂

Meine letzten zwei Jahre waren geprägt von Verletzungen, hartem Training, Comebacks und erneuten bitteren Rückschlägen. Die mentale Herausforderung war groß, mich jeden Tag erneut Schritt für Schritt zurück zu kämpfen.

Mit viel Motivation und einem starken Willen habe ich aber immer an meinen Traum geglaubt und gewusst – ich schaffe es zurück. Nach einem super Saisonsende kann ich mit einem Strahlen in das Sommertraining starten!

Zu Beginn der Saison standen Europacup-Rennen im Mittelpunkt, um mich langsam wieder an den Rennmodus heranzutasten. Ohne Druck konnte ich die Rennen bestreiten, denn ich hatte nichts zu verlieren – und alles zu gewinnen. Die pure Freude am Skifahren begleitete mich Tag für Tag und als „Jägerin“ konnte ich ohne große Erwartungen von hinten attackieren. Und die Rechnung ist voll und ganz aufgegangen.

Im Laufe der Saison haben sich meine Platzierungen im Europacup stetig verbessert, die Formkurve zeigte steil nach oben. Dadurch habe ich mir allem voran einen Fix-Startplatz im Riesenslalom für die nächste Weltcup Saison gesichert und konnte zudem die Weltcup-Rennen in Crans Montana und Squaw Valley bestreiten, wobei ich drei Ergebnisse unter den Top 15 in den Speed-Rennen sowie zwei Plätze unter den Top 20 bei technischen Bewerben herausfahren konnte. Das Schönste dabei, ich stand ohne Schmerzen auf den Skiern und konnte meine Leidenschaft für den Skisport ohne Grenzen erneut leben.

Mit einem Sieg im letzten Europacup-Riesenslalom in Italien, der Goldmedaille im Riesenslalom bei den österreichischen Meisterschaften hab ich einen krönenden Abschluss der Skisaison 2016/17 erreicht. Einen Abschluss, der mich nicht nur für die harten Wochen und Monate davor entlohnt hat – sondern auch einen Abschluss, der mir extrem viel Motivation für die Vorbereitung auf die kommende Saison gibt.

An dieser Stelle gilt es ein großes Dankeschön an meine Partner und Unterstützer auszusprechen, die stets an mich geglaubt und mir den Rücken gestärkt haben. Allen voran ein herzliches Dankeschön an meine Trainer vom ÖSV sowie an das Team vom Olympiazentrum Vorarlberg. Ebenso habe ich seit Februar mit IXSO einen tollen Kopfsponsor, der mir nicht nur viel Vertrauen schenkt, sondern mich auch bestens mit dem natürlichen BIO-Drink versorgt. Der fruchtige Durstlöscher ist für mich zum stetigen Begleiter im Sportler-Alltag geworden und unterstützt mich mit seinen gesunden Inhaltsstoffen bei Krafttraining und Regeneration. Auch möchte ich mich ganz besonders bei Dr. Hoser bedanken, der mich durch seine perfekte Betreuung wieder auf Vordermann gebracht hat, sodass ich meine Leistungen voll abrufen kann.

Nun gilt es ein paar Tage in der Heimat zu relaxen und zu regenerieren sowie wertvolle Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Und natürlich schnell wieder den Fokus auf das Sommertraining und die Vorbereitungen zu setzen. Denn wie heißt es so schön: „Nach der Saison ist vor der Saison.“

Bis bald,
Eure Lisi

Es gibt tolle News!

Seit dem 1. Februar darf ich mich über einen neuen Kopfsponsor freuen, nämlich IXSO. IXSO ist ein österreichischer Bio-Drink, ganz ohne künstliche Zusatzstoffe.

Die super gesunden Inhaltsstoffe wie Vitamine und Antioxidantien liefern mir nicht nur die nötige Power für harte Trainings, sondern auch für die Regenerationsphasen danach. Außerdem schmeckt er sehr lecker! Wer mehr über IXSO erfahren will, klickt einfach hier: www.ixso.eu

Crans-Montana (CH)
Vergangenes Wochenende konnte ich bei beiden Weltcup Kombis in Crans-Montana einen Platz unter den Top 15 ergattern. Das gibt ordentlich Auftrieb – nicht nur Punktemäßig, sondern auch meinem Selbstvertrauen für die kommenden Rennen!
In den nächsten Wochen werde ich alles geben, um eine möglichst gute Ausgangsbasis für die kommende Saison 2017/18 zu schaffen.
Ich hoffe, dass ihr mir weiterhin die Daumen drückt!

Liebe Grüße und bis bald,
Eure Lisi

Der Schnee ruft…

Nach einer langen Durststrecke und mehreren Verletzungen kann ich mit gutem Gefühl sagen: ich bin wieder zurück auf den zwei Brettern, die meine Welt bedeuten. Und ich fühle mich richtig gut!

Speziell während den Sommermonaten drehte sich bei mir alles um Aufbau und Athletiktraining. Dafür hab ich im Olympiazentrum Vorarlberg beste Bedingungen vorgefunden. Ein hervorragendes Team rund um Physio Manuel Hofer und meinen Athletiktrainer Philipp Konnerth hat mich dabei unterstützt, wieder fit zu werden. Schwitzen in der Kraftkammer sowie Radfahren haben zum täglichen Programm gehört – und es hat sich ausgezahlt.

Im August und September hab ich fünf Wochen in Neuseeland verbracht und bei besten Wetterbedingungen ein wertvolles Schneetraining absolviert. Wie schön es war, endlich wieder auf Skiern zu stehen! Speziell im Riesentorlauf konnte ich Fortschritte machen und mir zudem von der weltbesten Fahrerin Eva Maria Brem so einiges abschauen. Im Slalom fehlt es dann doch noch etwas am Training, aber mit viel Willenskraft werde ich auch hier zu alter Stärke zurückfinden.

Das Allerwichtigste ist jedoch momentan für mich, dass ich wieder schmerzfrei auf Skiern stehen kann! Mein Gefühl für den Schnee, für die Geschwindigkeit und für die Technik ist wieder da – und jedes Skitraining verbringe ich mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Die Richtung stimmt, mit viel Stärke und Einsatz werde ich mich in der kommenden Saison wieder zurückkämpfen. Drückt mir die Daumen!

Liebe Grüße & bis bald
Eure Lisi

Manchmal läuft nicht alles nach Plan!

Von Anfang an: Ich durfte aufgrund meines super schnellen Heilungsprozesses von meinem Knie schon im Jänner (statt wie geplant im Februar) wieder auf die Schi steigen. Natürlich habe ich mich zuvor körperlich gut auf den ersten Schneekontakt vorbereitet und war dadurch richtig motiviert wieder Gas zu geben.

Es lief gleich sehr gut, ich konnte sehr schnelle Schwünge fahren und wäre auch wieder soweit gewesen, ins Renngeschehen einzugreifen. Naja, wäre … Eigentlich war es nur ein kleiner Fehler, der immer passieren kann, jedoch in meinem Fall mit schlimmen Folgen. Der Mittelfußknochen, bzw. der Mittelfußschaft war/ist gebrochen. Nun, das heißt jetzt wohl endgültig Saisonsende!

Ist irgendwie bitter, ich habe aber schon als Kind gelernt, dass sich in solchen Situationen auch immer was Gutes dahinter verbirgt. Das habe ich auch bereits gefunden…

Aus privater Sicht

Ich habe jetzt mal Zeit für ganz viele andere Sachen. War schon auf Schirennen meiner kleinen Schwester zuschauen, kann wieder mal in den Fasching gehen (war ich sicher schon 10 Jahre nicht mehr), kann was mit Freunden unternehmen, die ich sonst den ganzen Winter nicht sehe, u.v.m.

Aus sportlicher Sicht
Ich habe jetzt genug Zeit, um einen richtigen Aufbau zu gestalten (bin auch schon fleißig dabei). Wie ihr wisst, stand die letzten Jahre im Frühjahr immer die Schule an erster Stelle, wobei das Training einfach ein bisschen in den Hintergrund rückte. Dem ist heuer endlich nicht mehr so. Ich kann mir die Zeit nehmen, um in allen konditionellen Bereichen topfit zu werden, was dann bedeutet, dass ich die Reise im August, voraussichtlich nach Neuseeland, in Topform antreten kann.

Ist doch auch schon mal was, oder was meint ihr ?
So viel zu meiner unerwarteten Planänderung.

Liebe Grüße & bis bald
Eure Lisi

Wieder auf dem Weg der Besserung

Wie hart der Sport sein kann, musste ich in den letzten Wochen leider am eigenen Leib erfahren. In Sölden und auch bei den darauffolgenden Trainings war ich gut dabei, stürzte dann aber leider bei einem Fis-Rennen, das eigentlich “nur” zur Vorbereitung für meine erste Amerika-Tournee mit der Weltcupgruppe dienen sollte.

Diagnose: Knorpelfraktur! Für mich bedeutete dies nach einer erfolgreichen OP vorerst Krücken für drei Wochen und täglich Therapie in Dornbirn (Danke an Manuel Hofer für die hervorragende Betreuung). Mittlerweile bin ich wieder krückenfrei und es heißt wieder hart arbeiten, um nach ca. drei Monaten hoffentlich wieder schmerzfrei auf die Schi stehen zu können.

Tja, so schnell kann es gehen. Aber ihr kennt mich ja, aufgegeben wird nur ein Brief :)!

Eure Lisi